Nach einem größeren Sommerloch gab es endlich wieder ein Tischtennis-Turnier an dem die Brüder Patrick und Nicolai Holzwarth teilnahmen. Tischtennis-Turniere am Wochenende bedeuten immer frühes aufstehen (07.00 Uhr), sportliches Quälen in der Früh (Spielbeginn 09.00 Uhr), lange Tage (22.30 Uhr wieder zu Hause) und insbesondere im Sommer in geschlossenen Hallen – extremes Schwitzen.
Das Tischtennis Turnier in Oppau stand bisher in guten Zeichen.
In der ersten Teilnahme 2024 konnten Patrick und Nicolai einen zweiten Platz sichern. Vergangenes Jahr gewannen Patrick und Joshua Erb sogar das Turnier.
In diesem Jahr starteten wir voller Tatendrang. Das erste Spiel begann direkt gegen zwei junge talentierte Mädchen (9 und 11 Jahre) die wir mit 3:1 schlagen konnten. Nicolai verlor dabei sein erstes Einzel und muss der 11-Jährigen zum Sieg gratulieren.
Die beiden Spielerinnen sind höchst talentiert und die 9-Jährige spielt kommendes Wochenende die U11 Europameisterschaft in Frankreich. Wir wünschen viel Erfolg!
Das nächste Spiel verloren wir denkbar unglücklich mit 3:2 in dem wir sowohl die Einzel als auch das Doppel mit 3:2 verloren.
Durch die Niederlage war klar, dass wir in die Zwischenrunde mussten, um uns für das Viertelfinale zu qualifizieren. Bisher fanden wir noch nicht in unser Spiel.
Auch in der Zwischenrunde setzten wir uns nur knapp und durch einen hart erkämpften Sieg durch Patrick mit 3:1 gegen den Lokalmatadoren aus Oppau durch.
Weiter ging es mit dem Viertelfinale, in dem wir zum ersten Mal konstant unsere Leistung abrufen konnten und souverän mit 3:0 gewannen. Im Halbfinale mussten wir dann gegen 2 sehr starke Gegner antreten, in denen Nicolai einen kühlen Kopf bewahrte und beide Einzel für sich entscheiden konnte. Durch das gewonnene Doppel (11:9 im 5. Satz) konnten wir das Halbfinale mit 3:2 für uns entscheiden. Wieder einmal spielten wir somit im Finale.
Das Finale begann um 18.30 und uns machten die vielen Spiele inkl. Zwischenrunde körperlich zu schaffen und konnten im Finale nicht mehr an unsere Leistung anknüpfen und mussten schlussendlich verdient dem Gegner zu einem leider deutlichen 3:0 gratulieren.
Nach Ende des langen Tages stand ein zweiter Platz, zwei Dubbegläser und zwei Handtücher zu Buche.
Den Abend ließen wir dann bei einem gemeinsamen Bier und Abendessen ausklingen und hoffen, dass die körperlichen Strapazen durch 10 Einzel und 6 Doppel nicht zu schlimm sind – waren sie leider doch …

